Wer seinen Teil für die Umwelt leisten möchte, oder einfach den Fortschritt von “grünem Strom” weiter unterstützen möchte, kann sich gezielt einen Stromanbieter heraussuchen, der entweder vollständig oder zumindest zu großen Teilen seinen Strom aus regenerativen Energien gewinnt. Die Art der regenerativen Energie kann dabei zu Teilen anhand des Ökostromsiegels, mit welchem Öko-Stromanbieter ihren Strom kennzeichnen lassen können, herausgelesen werden, zum anderen stellen die Anbieter in der Regel gern einen Überblick über die jeweiligen Anteile der Energiegewinnung zur Verfügung.

Zwar schont man mit der Wahl eines Öko-Stromanbieter die Umwelt und kann aktiv mithelfen, der Atomkraft auf lange Sicht ade zu sagen, dennoch muss man als Verbraucher unter Umständen mit einem leicht höheren Preis pro Kilowattstunde rechnen, als das beispielsweise bei Stromtarifen der Fall ist, die komplett über Atomenergie ihren Strom gewinnen. Dennoch sollte man sich bevor man sich für einen Stromanbieter und dessen Tarif entscheidet genau darüber informieren, aus welchen Quellen der grüne Strom für den eigenen Haushalt gewonnen wird und vor allem ob der Tarif tatsächlich vollständig und in seiner Ganzheit Ökostrom ist. Dafür gibt es verschiedene Siegel, welche die Qualität des Stroms in Hinblick auf den Öko-Aspekt untersuchen. Erst wenn man sich als Verbraucher für einen Tarif beziehungsweise Anbieter entscheidet, der tatsächlich das höchste Ökostromsiegel trägt, kann man sich sicher sein, dass der Strom aus der eigenen Steckdose auch tatsächlich “grün” ist.

Dabei hat der Strom eines Öko-Stromanbieter selbstverständlich qualitativ keinerlei Nachteile gegenüber normalen Strom, da sich Strom lediglich in der Art wie er gewonnen wird, nicht aber in seiner eigentlichen Beschaffenheit beziehungsweise Qualität unterscheiden kann.